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Kikichis Diary

? 8.3.2010 - Lieblingsmusik Clips @ z0r Part XVIII

Und es geht weiter...

 

Clips 1701 - 1800

 

http://z0r.de/1708 (Muhahahaaaa)

http://z0r.de/1716 (  )

http://z0r.de/1734 (Hiei mein Held! Geiler Soundtrack!)

http://z0r.de/1771 (Geiles Lied!)

 

So das muss aber reichen für heute!

 

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? 8.3.2010 - Lieblingsmusik Clips @ z0r Part XVII

Endlich gibt es mal wieder neue Clips. Es ist schon echt lange her, dass ich z0r besucht habe. Dabei war's doch immer meine "Gute Laune" Seite.

 

Clips 1601 - 1700

 

http://z0r.de/1633 (WTF?)

http://z0r.de/1639 (Das muss ich haben!!! Geniale Idee!)

http://z0r.de/1654 (Nur geil wenn man ein bisschen japanisch versteht!)

http://z0r.de/1700 (Atari Musik)

 

Das war eine magere aber gute Ausbeute.

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? 8.3.2010 - Arzt Chaos und die üblichen Verdächtigen

Von einem Arzt zum nächsten, eine Überweisung nach der anderen... es reicht!

Ich habe keinen Bock mich hin und her schicken zu lassen und danach nicht einmal zu erfahren was denn jetzt genau mir das Leben schwer macht.

Ich habe Hautjucken und das schon lange. Und bis jetzt war kein Arzt imstande mir zu sagen was genau mich quält.

Bestimmt hat mich heimlich ein Alien geschwängert, ich hatte da so einen Traum in dem ganz viele grüne Tentakel meinen Körper umlullten...

Puh... und wenn man sich diese ganzen Leute im Wartezimmer anschaut... eine mehr als dicke Frau sitzt in der Ecke und ärgert sich, dass das Handy eines anderen Patienten lautstark klingelt und die Titelmelodie von StarWars dudelt. Das Publikum bereichert sich einer alten Dame, die konfuse Dinge in sich hineinmurmelt und stark nach Hundefell duftet. Die ist bestimmt zum auslüften zum Doc gekommen.

Und da sitze ich umgeben von sehr kranken Menschen, der eine mehr als der andere, und warte auf Hilfe... oder auf eine Diognose. Und was sagt der Doc?

Bringen Sie doch morgen noch eine Urinprobe rein. Und immer schön den Mittelstrahl! Ahhhhhh! Wie oft soll ich denn noch in den Becher pinkeln? Vielleicht eignet sich das auch als Baddekoration.

"Schau mal Schatz! Der da hat einen satteren Gelbton als der gestrige Becher!" Igitt!

 

Und jetzt sitze ich hier und probiere meinen neuen Senseo Kaffe von Padinis, Geschmack Honig-Macadamia Nuss und muss sagen: Wie können die sowas nur verkaufen? Ich hätte mir auch ein wenig Blumenerde mit einem Tropfen Honig mahlen und aufbrühen können. Der Tag zeichnet eine hohe Ekelkurve. Vielleicht sollte ich noch nach Maden im Biomüll suchen gehen.

 

 

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? 26.2.2010 - Mein Engel

Liebe ist manchmal schwer zu ertragen.
Man sieht ihn an und denkt, er ist ein Gott. Man betrachtet ihn, wie er redet, wie er nachdenkt, wie er in einer Konversation seine Stirn in Falten zieht, wie er schläft, wie er etwas mit Interesse liest... all diese Facetten geistern durch meinen Kopf und erfüllen mich mit purer Liebe.


Wenn ich ihm in die Augen blicke, versinke ich in einer Welt der Wärme, der Liebe. Es umfängt meine ganze Seele wie unsichtbare Flügel die sich schützen um mich legen. Diese klaren blauen Augen machen mich schier wahnsinnig!

 

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? 21.2.2010 - Brieffreunde

Ich habe ja im moment eine Brieffreundin, mit der ich mir regelmäßig schreibe. Sie heisst Ryo und hat einen supertollen Humor, den ich wirklich mit jedem neuen Brief genieße.

Aber im Moment bin ich auf der Suche nach einem zusätzlichen Schreiberling.
Leider weiß ich nicht, wie ich am besten Menschen finde, mit denen ich mir Briefe auf die eben altmodische Art schicken kann. Immer mehr "Brieffreunde" denken eine Email wäre ja ein Brief. Ich hasse Emails. Ehrlich. Ich habe lieber einen mit viel Mühe geschriebenen Brief in der Hand, sehe das Motiv, freue mich, dass etwas in einem Briefkasten gelandet ist. Jeder Tag, an dem ich meinen Briefkasten öffne und ihn leer vorfinde, ist immer eine kleine Enttäuschung. Aber wenn da ein Brief für mich drin ist... jubel ich meistens sogar lauthals.

Das Problem ist aber nie einen Schreibpartner zu finden, sondern einen Schreibpartner zu finden, der auch meine Interessen teilt und mit mir auf einer Wellenlänge ist. Ich mag keine Briefe, die immer gleich sind. Man erzählt sich, wie einem das Leben so spielt, was man macht, was einen ärgert... oder was auch immer.
Daheim habe ich eine beachtliche Sammlung Briefpapier. Jeden Brief den ich schreibe überdenke ich vorher. Welches Briefpapier wäre passend? Mit welchem Stift kann ich am schönsten darauf schreiben? Welche Farbe passt? Deswegen ist jeder Brief, den ich schreibe ein kleines Unikat, dass ich mit viel Mühe meinen Brieffreunden widme, mal vom Inhalt abgesehen. Mein längster Brief war 12 Seiten lang. Ich habe ziemlich große Augen gemacht, als ich ihn zum Schluss noch einmal durchgelesen habe.

Und die Gedanken kreisen wie hungrige Geier in meinem Kopf und das schon eine ganze Weile. Wo soll ich suchen? Wo seid ihr Gleichgesinnte?
Und zurück bleibt ein Stapel unbeschriebens Briefpapier, beständig wartend auf einen würdigen Empfänger.

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? 20.2.2010 - Moppel Mobbing

Mal wieder sitze ich hier und denke mir "Laaaangweilig, laaaangweilig".
Eigentlich wäre es nicht so schlimm, aber heute hat mich ein Arbeitskollege so richtig dumm angemacht, so nach dem Motto ich würde meine Arbeit nur halbherzig machen.
Natürlich habe ich darüber nachgedacht, allerdings ist bei mir genau das Gegenteil der Fall. Ich reisse mir den Arsch für die Firma auf, die mir bei einer 48 Stunden Woche gerade mal 1000 Euro netto zahlt.
Es ist eine Frechheit ohne Gleichen da auch noch das Maul aufzumachen. Der soll sich mal schön bedeckt halten, sonst erzähle ich ihm mal wie halbherzig seine Arbeit ist und wie oft ich seine dämlichen Fehler schon ausbügeln musste. Ganz ehrlich? Ich ärger mich sehr darüber. Ich finde das nicht gerecht und das mein Kollege das nicht einmal gemerkt hat, bevor er meinte meine Arbeit zu kritisieren, ärgert mich noch mehr.

Hnn...

Aber es gibt auch einige Sachen auf die ich mich freue. Meine Senseo Kaffeemaschine daheim. Meine Oma hat mir eine geschenkt... eine Senseo mit Display der "neuen" Generation. Eine sehr edle Maschine. Ich bin froh, dass Sascha seinen Krempel mitgenommen hat, sonst wäre ich nie zu so einer genialen Maschine gekommen. Jetzt fehlen nur noch die Möbel in unserer Wohnung. Ich hoffe wir haben sie in 2 Jahren zusammen gespart. Wobei ich immer noch nicht sehen kann, was meine Zukunft mir für Wege offen legt.
Ich habe nicht vor mich für Atelco kaputt zu machen, was bei den Arbeitszeiten, dem Stress, dem Druck und der Bezahlung unausweichlich ist.
Manchmal überlege ich wie mein Leben gewesen wäre, wenn ich meine Ausbildung bei Fresenius gemacht hätte. Ich wäre eine ausgebildete BTA (Bio-Technische-Assistentin), hätte Metin, Patrick und wahrscheinlich auch Lutz nie kennen gelernt. Bis auf Lutz würde mir auch keiner fehlen. Aber das hätte ich nie gewusst.
Es sind diese kleinen "Was wäre wenn?" Fragen, die mir manchmal im Kopf Geschichten spinnen, an die keiner glauben kann. Zumindest nie wirklich. So wie man Farben atmet und Luft sehen kann.

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? 5.2.2010 - Zäh ist die Zeit bis zum Urlaub

Urlaub... was bedeutet dieses Wort nocheinmal? Nach einigem Grübeln fiel es mir wieder ein. Das ist die Zeit in der "Mensch" sich auch einmal entspannen darf und vorzugsweise seine Seele im Ausland bei Cocktails und Strand baumeln lässt.

Nichts desto trotz ist nicht einmal sicher ob ich im März meinen Urlaub auch bekomme. Und den habe ich bitter nötig nach dem ganzen Stress bis jetzt.

 

So was tue ich den ganzen Tag wenn ich mich nicht gerade mal bei Atelco in Gehäusen zu schaffen mache? Meist besteht mein Tag aus aufräumen, Computer spielen, Geschirr waschen und Wäsche waschen.

Apropos Wäsche waschen, da fällt mir ein, dass ich mich neulich bei einer Plattform angemeldet habe, die anbietet Produkte testen zu lassen, sofern man in ein Profil passt und zu dem Produkt eine Bewertung abgibt, es beschreibt und ausgiebig testet. Man darf das Produkt sogar an Familie und Freunde weiter verschenken.

Bald läuft ein Test für ein Hygienebeiwaschmittel an, das man in die Wäsche gibt. Das soll dafür sorgen, dass Keime und Bakterien abgetötet werden, auch bei niedrigen Temperaturen, weil ja eigentlich erst ab 60°C die meisten Erreger abgetötet werden. Nur leider kann man nicht alles bei 60°C waschen (es sei denn man steht darauf seine Kleidung geschrumpfterweise an seine Kinder weiter zu geben.).

Ich bin mal sehr gespannt, ob ich für den Test ausgewählt werde. Ich meine cool wäre es ja schon, vor allem weil ich es liebe Wäsche zu machen.

 

Puh, morgen heisst es wieder arbeiten. Ich hatte heute meinen freien Tag. Eigentlich recht chillig, allerdings habe ich nur faul vor dem Computer herumgehockt und mich danach in die Badewanne gelegt.

 

Es ist eine Sünde wie ich es genieße zu Baden.

Erst das Ausziehen... ganz langsam, Stück um Stück. Danach teste ich die Wassertemperatur mit der Fußspitze. Meistens ist das Wasser etwas zu heiß und jagt mir eine zarte Gänsehaut über den ganzen Körper bis hinter die Ohren. Ich liebe das. Und dann das langsame Einsteigen in die Badewanne. Gaaanz langsam, damit es nicht zu heiß ist. Der Dampf der einem entgegen schwebt und die Luft ein klein wenig beschwert. Wenn ich es dann geschafft habe genieße ich die Wärme, die meinen Körper umflutet, wie eine Umarmung die mich umschwemmt. Genießerisch schließe ich die Augen und lausche dem Plätschern von einlaufendem Wasser. Wenn es nach mir ginge würde ich den Wasserhahn nicht abdrehen, weil es einfach das Schönste ist diesem Geräusch zu lauschen und die Füße im Wasser unter den heissen Strahl zu schieben. Leider würde erstens die Rechnung danken und zweitens der Vermieter, wenn ich das Bad überflutet hätte.

Also drehe ich schweren Gemüts den Hahn ab. Jetzt mache ich mir das Haar nass. Ich könnte natürlich einfach den Duschkopf dafür nehmen. Aber es gibt noch eine viel schönere Methode: Den Kopf bis zu den Ohren ins Wasser legen. So werden alle Haare nass und zusätzlich schwebt das ganze Haar im Wasser. Es ist wie Seide, die durch die Hände fließt, wenn man sich unter Wasser durchs Haar fährt. Auch das liebe ich.

Jetzt kommt das Beste dabei: Man kann seinen eigenen Herzschlag unter Wasser hören, sobald die Ohren mit Wasser vollgelaufen sind. Und manchmal auch die Nachbarn, aber dann jedes Wort. Das ist irgendwie beruhigend (nicht die Nachbarn!).

Nachdem ich wieder aufgetaucht bin und mir das Wasser aus den Ohren gerubbelt habe, kommt das Shampoo. Das wird erst langsam auf die Hand geträufelt, mit beiden Händen zwischen den Händen zerrieben und bevor es im Haar landet wird er Duft nocheinmal tief inhaliert. Das sogenannte Shampoo-Ritual.

Ist es dann im Haar gelandet wird alles ordentlich verteilt. Danach massiere ich mir die Kopfhaut. Manchmal denke ich dabei an die tollen Herbal Essences Shampoos, bei dem man angeblich versucht ist zu stöhnen... ich kann das auch ohne besagte Shampoomarke. Wobei ich grundsätzlich alles mal ausprobiere. Heute zum Beispiel habe ich Musik beim Baden gehört. Zum Leidwesen der Nachbarn, aber um 17 Uhr darf das noch keinen stören. Vor allem weil ich Werktags ja fast nie daheim bin.

Auch das Einseifen mit Duschgel ist eine Wohltat am eigenen Leib. Ich habe dafür einen speziellen Badeschwamm, der dafür sorgt, dass jedes Duschgel total schäumt. Das inhalieren nicht vergessen und dann überall damit eingeschäumt. Lecker!

Danach kommt die Gesichtslotion. Nachdem die Reinigunslotion überall verteilt ist muss sie eine Minute einwirken und dann ordentlich abgewaschen werden, damit die Feuchtigkeitsmaske auf die saubere Haut aufgetragen werden kann. Die Maske muss dann weitere 5 Minuten einwirken. Das meiste davon zieht dabei in die Haut ein, die Reste sollte man allerdings abschwaschen, weil selbst eine Pflegemaske unter Umständen ein wenig brennen kann. Das liegt an einem geringen Alkoholanteil gemischt mit Urea. Ich denke allerdings es liegt allein am Alkoholanteil.

Last but not least folgt die Rasur. Was wäre eine gepflegte Frau mit haarigen Beinen und Achseln? Pfui! Deswegen die Achseln und die Beine rasiert, nachdem die Haut vom Wasser minimal aufgeweicht ist. So ist das Risiko eines Schnittes fast bei Null. Die Bikinizone ist da schon eine größere Herausforderung. Immerhin hat diese die meisten "Kurvenbereiche" und die Haut muss zu einer glatten Fläche gezogen werden. Da ist es mir schon einmal passiert, dass ich mich übel an der einen oder anderen Falte geschnitten habe. Undankbare Schmerzen waren die Folge. Allerdings nur kurz, meine "Schnittwundenheilungsrate" ist glücklicherweise überragend.

Tja danach kommt nur noch das Abtrocknen und anziehen. Das ist eher unspektakulär im Vergleich zu dem Rest.

 

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? 14.1.2010 - Vom Neujahr, Kunden und Kleiderschränken

Als ich heute morgen aus der Haustüre gegangen bin, bereuhte ich dies spätestens beim ersten Windstoß. Es ist frostig kalt, die Eiszapfen klirren und zieren den Ausblick meines Küchenfensters, während sich der Schnee auf Land und Dach legt.
So poetisch dies auch klingt, mein Körper schreit nach Wärme, Sommer und Freibad. Es dauert ja auch nur noch 6 Monate bis ich mich am Rande eines Pools im Bikini lässig bräunen kann.
Ich fordere Sonnenschein und das Verschwinden des Winters! Es reicht!

Ironischerweise kam ich heute zu Trinkgeld, indem ich einem Kunden ordentlich meine Meinung paukte, während ich dessen Computer reparierte. Er hatte sich einen "Billig-PC" zusammengestellt und einen Techniker, nämlich MICH, dazu genötigt den Schrott auch noch zusammen zu bauen!
Das Gehäuse, welches bei einem Preis von ungefähr 40 Euro liegt, ist mit einem 500 Watt Netzteil versehen, das höchstens vielleicht 320 Watt leistet. Das Metall verbiegt sich schon wenn man es falsch ansieht. Das Motherboard dazu... lächerlich. Das war auch das Bauteil, was ich ihm getauscht habe, da das nämlich defekt angeliefert wurde.
Das Problem besteht darin, dass man
1. Nicht damit rechnet ein Teil defekt angeliefert zu bekommen und
2. nicht immer die Möglichkeit hat das auch direkt nach dem Zusammenbau zu testen, da
3. nicht immer die Installation eines Betriebssystems gewünscht ist.
Das kostet ja immerhin extra Geld, das ist bei einem "Billig - PC" ja sowieso nicht drin.
Um aber noch einmal auf den Ursprung zurück zu kommen: Warum bekomme ich jedesmal Trinkgeld, wenn ich den Leuten ehrlich sage was ich denke?
Bekomme ich jetzt immer Geld wenn ich sage: "Hey! Dein Rechner ist da und da und da echt billig und schei...nheilig!" ??
Prinzipiell echt super.

Endlich. Endlich habe ich unseren Kleiderschrank ausgesucht und bestellt. Es hat ganze zwei Wochen gedauert, bis ich mich endlich entschieden hatte und meinen Wunsch auch in einen geeigneten, preislichen Rahmen gepackt hatte. Endlich... zum wiederholten Male.
Der Schrank ist 2,50m lang, hat Schwebetüren, Türdämpfer und Beleuchtung. Der Korpus und die Türen sind mit weiss/grauem Holz versehen, durch die sich zwei dünne Spiegel ziehen. Mein Ziel war, dass der Schrank edel und zeitlos aussieht und ich denke dies auch geschafft zu haben. Hoffentlich. Der soll nämlich ein paar Jahre halten.
Nun denn... mein nächtes Ziel sind Badmöbel. Das heisst, ein Hängeschrank und ein Rollregal. Puh... eine Wohnung einzurichten ist bei Gott nicht leicht, wenn einem die Mittel so arg begrenzt zur Verfügung stehen.


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? 26.12.2009 - Weihnachten die "Erste"

Dieses Jahr feierte ich mein erstes Weihnachtsfest. Mit Tannenbaum, einer Menge Leute und es war tierisch anstrengend. Sehr anstrengend... wenn nicht mega stressig.
Es fing mit einem misslungenem Weihnachtsgeschenk an und endete nach 3 Tagen Stress.

Lutz hat es lieb gemeint und mir einen portablen DVD-Player geschenkt. Hintergedanke dabei war, dass ich mich auf den häufigen und vor allem langen Autofahren nicht langweile und Animes schauen kann. Der Nachteil war leider, dass dieses Gerät nur die Formate *.mpeg, *.mpg, *.avi kann. Das heisst ich kann meine Animes, die Formate wie *.mkv, *.ogm, *.mp4 haben gar nicht schauen, bevor ich sie nicht umgerippt habe. Und da kamen sie wieder... die negativen Erinnerungen an meinen ersten Freund, mit dem ich Stunde um Stunde Animes von "Fremdformaten" in das alte MPEG Format umgerippt habe. Bei dem Gedanke beschlich mich ein dumpfes, pochendes Gefühl von Vergangenheit mit einem bitteren Nachgeschmack.
Leider ist Lutz ein sehr aufmerksamer Mensch und blickt schnell hinter Fassaden und so hat er ziemlich schnell (30 Sekunden) herausgefunden, dass das Geschenk nicht ankam.

Ich hätte weinen können. Es ist das erste gewesen, was Lutz mir geschenkt hat. Das allererste. Und ich dummer Nichtsnutz kann mich nicht einmal darüber freuen, oder wenigstens so tun. Das hat mich noch mehr heruntergezogen. Ich war wie betäubt, dass mich meine Vergangenheit noch so im Griff hat, dass ich nicht vergessen kann. Das mir immer noch dieser Schmerz im Nacken sitzt und nicht von mir weicht.
Wie oft habe ich versucht das alles zu verarbeiten, zu bearbeiten. All die Nächte, die ich wach lag und über alles nachgesonnen habe. Träume in denen ich mich hin und her gewältzt habe und schweißgebadet aufgewacht bin. Ich denke immer noch oft an den Traum mit dem Bahngleisen, meiner Schwester und dem moderigen Haus. So real und doch so fadenscheinig. Wo ist bloß die Zeit geblieben in der alles unbeschwehrt und frei war? Gab es diese Zeit überhaupt? Und dann sitze ich da, ein Geschenk in der Hand und muss mit den Tränen kämpfen, weil ich mich nicht freuen kann. Und der Mann, den ich mehr als alles andere liebe fühlt sich zurückgestoßen, schlecht... und mies. Ich habe es richtig in seinem Gesicht gesehen: Die Enttäuschung, den Kloß, der sich in seinem Hals gebildet hat, Trauer, Unverständnis und zuletzt hat er die Flucht in die Küche angetreten.

Ich kann mir jetzt, heute immer noch nicht verzeihen und erwarte auch kein Geburtstagsgeschenk oder Valentinsgeschenk. Oder generell überhaupt noch mal eines. Wer bin ich denn jetzt noch Bitten zu stellen? Wahnwitz.

Am nächsten Morgen sind wir dann zu Lutz's Eltern gefahren. Dort habe ich tolle Geschenke bekommen: Ein Parfum, Schokolade und für uns beide ein komplettes Besteck-Set. Da wir doch kein Vollständiges besitzen.
Danach ging es weiter zu Kirsten, Lutz's Schwester. Und da ging es dann richtig los: Fremde! Haufenweise!
Das war mir zuviel. Ich habe kein Problem mit unbekannten Leuten, aber wenn dann auch noch von mir erwartet wird mich mit ihnen zu unterhalten... keine Chance.
Zu Gast war Malte's Familie. Malte ist Kirsten's Freund. Das umfasste zwei Schwestern mit Männern, die Eltern von ihm und dazu noch zwei kleine Kinder. Die Bude war voll. Gefüllter als voll!
Und dann saß ich da. Es gab die "Bescherung" und diese ganzen Leute beschenkten sich gegenseitig und ich saß einfach da und sah Fremden dabei zu wie sie teure Geschenke auspackten. Eines nach dem anderen. Ganze zwei Stunden lang. Mir ist klar, dass diese Menschen alle mehr haben als ich und immer mehr verdienen werden, aber dieses offene zur Schau stellen "Ich verschenke teure Sachen und davon üppig" regte mich innerlich echt auf. Teures Geschirr, Aftershave, elektronische "Juwelen", Bücher und was nicht noch alles...
Ich bin niemand, der viel will oder jemand, der anderen nichts gönnt. Aber selbst in einer Bruchbude zu leben, weil man nichts hat... (nicht einmal eine Flurlampe) Schulden hat und dann sieht wie toll jemand seine Wohnung einrichtet, wie sich wohlhabendes Volk beschenkt... das ist viel an Belastung.
Es macht mich traurig zu sehen, wie wenig ich später meinen Kindern bieten kann. Wie lange ich sparen muss um meine Wohnung, die nicht mein Eigen ist so einrichten zu können und welche Dinge ich niemals besitzen werde.
Das Bad war ein Traum. Die Küche ein Traum, klein aber chiq. Einfach und elegant. Für solche Dinge müsste ich locker zehn Jahre sparen oder mich an einem Kredit tot zahlen.
Aber es ging ja noch weiter. Es gab Essen. Und ich hatte absolut keinen Appetit. Null. Wie denn das auch?
Ich aß also eine Kleinigkeit, aus Höflichkeit. Lutz merkte, dass ich seiner Ansicht nach viel zu wenig gegessen hatte und legte mir zwei Brote auf meinen Teller. Alle 5 Minuten meinte er ist solle etwas essen. Ich hatte sowas von keinen Bock noch etwas herunter zu würgen und diese Brote wollte ich einfach nicht. Ich ließ sie unbeachtet liegen. Aber nein, Lutz schwatzte mich wieder wegen dem Essen an. Am liebsten hätte ich mich einfach verzogen, mich verdünnisiert. Damit Lutz endlich Ruhe gab, aß ich artig noch eine Scheibe Brot. Ich hatte echt Not mich nicht zu übergeben, so sehr rebellierte mein Magen.
Die nächten Tage waren sie auch immer da, Malte's Familie. Ich lernte sie langsam etwas kennen. Stück um Stück. Mir fällt so etwas nicht leicht, weil ich Menschen im eigentlichen Sinne meide und nie an mich heran lasse. Eigentlicherweise waren sie ja auch ganz nett. Nur eben zuviel auf einmal.
Ich hielt die zweieinhalb Tage irgendwie durch und freute mich wie wild auf die Abreise.
Ich mag Kirsten und Malte echt gerne, aber mein erstes Weihnachten wollte ich nicht mit Fremden feiern. Und schon gar nicht mit wohlhabenden Fremden, die mich nicht mal kennen.

Mein Fazit: Weihnachten brauche ich nicht. Da habe ich nichts verpasst. Das einzige was es bedeutet ist:

- Stress
- Schlaflosigkeit
- Fremde
- Appetitlosigkeit
- Nackenstarre
- Geschenkepanik
- Alkohol

Bis auf den Alkohol brauche ich den Rest nicht. Kein Bedarf. Danke, aber nein danke - Nie wieder!

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? 16.12.2009 - Kimi's Weihnachtswunsch

Eigentlich habe ich noch keinen offiziellen Wunsch geäußert.
Aber: Ich hätte so gerne ganz viele verschiedene Teebeutel - Sorten auf der Arbeit um mir die Kälte etwas zu verschönern.
Heute habe ich gefroren wie verrückt und dieser herrliche Earl Grey Tea hat mich warmgehalten. Egal welcher Tee, sei es Früchtetee, Grüner Tee, Kräutertee, Schwarzer Tee, Roibuschtee... egal was alles ist willkommen. Ganz viel heisser Tee für kalte Technikertage. Brrr...

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? 9.12.2009 - Stress ohne Ende

Ich weiß nicht wo ich anfangen und wo ich aufhören soll.
Sascha hat einen Anwalt auf mich angesetzt, weil er einfach so aus dem Mietvertrag entlassen werden will. So nach dem Motto: "Oh! Ich habe einen Fehler gemacht und will jetzt keine Konsequenzen tragen."
Der Anwalt fordert, dass ich die gesamte Miete zahle und Sascha die gesamte Kaution von 1680 Euro bis zum 23 Dezember überweise. Und das innerhalb eines Monats... ich glaube wirklich dem gehts zu gut.
Zum ersten weiß er ganz genau, dass mein Gehalt das niemals decken könnte, nicht einmal mit Weihnachtsgeld und Prämie zusammen und zum Zweiten zahlt er bei seiner Oma nicht einmal Miete. Er soll doch einfach bis Februar warten, wie besprochen, und ist dann sowieso aus dem Mietvertrag raus.
Aber nein... man macht lieber einen Menschen fertig, der eh nichts besitzt, nachdem man eben diesen Menschen gewürgt hat und auch noch ein Haustier auf dem Gewissen hat.

Sascha hat unseren Nymphensittich Ulquiorra verhungern lassen. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch zusammen. Er wusste genau, dass der Kleine noch nicht futterfest war und hat ihm nichts mehr gegeben. Das Tier ist in einem Haus voller Futter verhungert. Just eine Woche später hat sich mein zweiter Nymphensittich Higepiyo bei ihm das Bein gebrochen. Das kann kein Zufall gewesen sein.
Ich habe Rotz und Wasser geheult.
Und jetzt besitzt er die Frechheit, die Dreistigkeit mit einem Anwalt gegen mich zu klagen. So ein Unmensch! Gott bin ich froh mich von diesem Fiesling getrennt zu haben.

Zudem herrscht Stress ohne Ende in Lutz's alter Wohnung. Er hat die Wohnung gekündigt und muss sie besichtigungsfertig machen. Allerdings läuft sein Mietvertrag noch bis Februar nächsten Jahres. Trotzdem will der Vermieter die Wohnung sehen und sie auch schon Interessenten zeigen. Und da Lutz sehr schluderig mit seiner Wohnung war haben wir jetzt eine Menge Arbeit am Arsch.

Aber es gibt auch schöne Momente: Lutz und Kimi sind jetzt schon ganze zwei Monate zusammen! Und wir lieben uns mehr und mehr. Es ist eine Wonne mit Lutz unterwegs zu sein. Ich bin mal total gespannt, was er zu meinem Weihnachtsgeschenk sagt. Es ist allerdings nur eines... das liebe Geld.

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? 12.11.2009 - Und wieder neigt sich ein Tag dem Ende zu

Ich fasse zusammen: Echt anstrengender Tag heute.
Viele Kunden, viele Computer und viel Kaffee. Allerdings muss ich dazu sagen, dass eine Kundin mir heute eine Ritter Mord Marzipan Schokoladentafel mitgebracht hat. Die war wirklich irre lecker... das ganze Kollegium hat sich an der Tafel erfreut. Leider war die Packung irgendwann leer... so innerhalb von 5 Minuten, was bei 100 Gramm ja nicht verwunderlich ist.
Was gibt es noch zu sagen?
Vor ein paar Tagen kam im Radio, dass es für das IPhone eine "App" (Kurzform für Applikation) gibt, die sich merkt wann man wo ein großes Geschäft verrichtet hat, sofern man dies einträgt. Der aktuelle Standort wird dann via GPRS geortet und gespeichert. Auf einer Karte kann man sich dann anzeigen lassen, wo man überall gekackt hat. Das Ding heisst "Poop the World". Echt krass! Verlinkt habe ich das Ganze auch gleich mal. Was es nicht alles für Mist gibt. Da muss ich echt lachen. Vor allem weil ich Leute kenne, mindestens 3, die das unbedingt haben müssten.

Und ich habe endlich wieder eine Waschmaschine. Welch Erleichterung. Mein letztes Geld ging dafür drauf. Jetzt bin ich absolut blank, aber kann wenigstens wieder meine Wäsche waschen. Handwaschmittel ist echt scheiße!

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? 1.11.2009 - Neue Seiten

Sascha übertreibts langsam mit seinem Gehabe.
Gestern ruft er mich an und bittet mich um ein Gespräch abends nach der Arbeit, wenn ich nach Hause komme. Natürlich frage ich ihn worum es denn geht, aber das will er mir nicht sagen. Gut finde ich alles andere, als unwissend in ein Gespräch zu gehen, das mir vorher angekündigt wird.
Selbst nachdem ich noch zwei Mal nachgefragt hatte, was er denn besprechen wolle... bekam ich einfach keine Antwort. Echt toll.

Also wartete ich bis ich daheim war und Sascha dann endlich ankam.
Mit der Bemerkung "Kim ich brauche dich!" rannte er durch den Flur an mir und Lutz vorbei und ging in sein Zimmer. (Der Esel nennt sich immer zuerst... jaaa )
Es ist ja mal klar, dass ich nicht begeistert von dem Auftritt war, aber nachdem Lutz meinte ich solle dann mal zu Sascha gehen, tat ich das dann.
Sascha hatte sein Fenster aufgemacht und stand mehr oder weniger keuchend davor. Nach ca. 2 Minuten kam er dann mit einem Zettel auf mich zu (immernoch keuchend) und fing an das Teil vorzulesen, worauf ich ihm das Ding dann abnahm und es mit der Bemerkung "Ich kann selbst lesen!" selber laß. Ganz genau verstanden was er in dem Schrieb wollte habe ich nicht, also ging ich in die Küche und fragte Lutz, was er denn davon hält.
Das hat Sascha ganz und gar nicht gefallen und er fing an Lutz und mich anzugreifen. Zuerst beschwerte er sich, dass Lutz da war... was ihn aber im Allgemeinen immer stört. Lutz meinte nur, Sascha hätte gesagt, er könne machen was er wolle bei dem letzten Telefonat (welches ich ja auch mitbekommen hatte), worauf Sascha meinte wir hätten kein IQ, die Auffassungsgabe von Kindergartenkindern und zu guter Letzt, er würde uns die Polizei auf den Hals jagen, sollte Lutz weiterhin mein Gast sein.

Mal ganz ehrlich... ich zahle genauso eine Hälfte der Miete, wie Sascha auch. Wieso sollte ich dann mit meinem Zimmer nicht machen können was ich will? Lutz ist mein Gast und da ich wünsche, dass Lutz da ist, ist es eine Frechheit von Sascha mit der Polizei zu drohen. Zusätzlich war Sascha's Vater in unserer Wohnung - In meinem Zimmer! - was ich absolut nicht wollte. Zu der Zeit war ich gerade mit Lutz bei seinen Eltern und konnte das nicht verhindern. Sascha hat meine Abwesenheit einfach total ausgenutzt. Da hat auch niemand Rücksicht genommen. Und ich weiß, dass Sascha's Vater bis vor kurzem auf der Strasse gelebt hat. Ich hoffe ich vermisse nichts, wenn ich mal danach suchen sollte.

Zudem nutzt Sascha die Wohnung nicht einmal mehr. Er ist nie da, verlangt aber trotzdem, dass ich meinen Besuch nicht mitbringen darf, da es ihn angeblich stört. Wie soll das gehen?

Die Frage haben wir ihm auch gestellt - er meinte, er gönnt es uns einfach nicht und will uns deswegen einen Strich durch die Rechnung machen und ich wäre eine total assoziale Bestie, die saufaul ist und nie aufräumt oder putzt. Schon als er diese Worte in den Mund genommen hat, hat er sich selbst Lügen gestraft. Ich war diejenige, die ihm sein Zimmer aufgeräumt hat, seine Wäsche gewaschen hat, gespühlt hat. Aber sowas kann man ja in Wut mal vergessen.

Mal davon abgesehen, dass er einen Selbtbewusstseinskomplex hat, sich gerne in die Hosen scheißt und dazu noch einen kleinen Schnippi hat, benimmt er sich gerade wie eine rachsüchtige Furie, aufgehetzt von seiner Oma, die Blut sehen will und das einfach nur, weil ich mich von ihm getrennt habe. Ich weiß auf welche Schiene ich hier runtergehe, aber so gemein und fies wie er sich im Moment aufführt wird er niemals eine Frau finden, die sich auch nur annähernd geliebt fühlt. Man muss nur das tun was ihm gefällt, tritt man ihm auf den Schlips, oder verletzt ihn gar, wird er total eklig. Ich habe wirklich alles versucht um ihm die Trenntung einfach zu machen, doch je mehr ich vom "echten" Sascha mitbekomme, desto mehr wird mir klar, wie richtig es von mir war mich zu trennen.


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? 28.10.2009 - - Eye Catch - -

Wenn ich mein Leben im Jahre 2009 so betrachte ist es echt total ruppig verlaufen.
Die Trennung von Patrick, der Umzug zurück zu meinen Eltern, das schwere Beenden meiner Ausbildung, der missglückte Versuch mit Constantin etwas anzufangen, meine zweiwöchtige Arbeitssuche, die bei ATELCO endete, das Zusammenfinden mit Sascha, der Umzug nach Wiesbaden, die Trennung von Sascha und der Beginn einer neuen Liebe mit Lutz...
Und das einmal gequetscht in 8 Monate. Ich finde das ganzschön heftig. Ein spannendes, ungeduldiges, teures und teilweise auch ergiebiges Jahr. Und nun?
Wie soll es weiter gehen?
Momentan ist Sascha am Ausziehen... er hat wirklich alles mitgenommen, was er damals für uns angeschafft hat. Ich bin am verzweifeln, weil ich die Wohnung nicht saugen kann, kein Küchenmesser habe... die eigentlich "geschenkte" Senseo missen muss... und zu allem Überfluss nicht einmal Licht im Flur habe. Das war zu erwarten, da er sich sehr von seiner Oma beeinflussen lässt, was ich ihm aber nicht übel nehme, weil er einfach noch nicht so weit ist ein eigenständiger Mensch zu werden. Vielleicht braucht er noch 10 Jahre mehr.
Jetzt muss ich bis November warten um mir wenigstens ein Küchenmesser und einen "Billigstaubsauger" anzuschaffen. Ich könnte heulen, aber da bin ich selbst schuld.

Dem allem zum Trotz bahnt sich eventuell eine neue Freundschaft an. Phil ein Arbeitskollege von mir liegt mir immer mehr am Herzen und ich mag ihn echt total gerne. Letztes Wochenende habe ich ihn mit Lutz zusammen in Duisburg besucht. Phil hat eine total süße Katze. Ich glaube sie heisst "Gulasch". Die Fellfarbe würde zum Namen passen.
Wir waren zusammen in Krefeld essen und danach einkaufen. Es war echt ein super Tag! Ich bin mal gespannt, wann Phil mal wieder bei uns in Wiesbaden arbeitet.

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? 27.10.2009 - Neue Familie

Dieses Wochenende war auch mehr oder weniger eher anstrengend. Ich lernte die Familie von Lutz kennen. Nicht nur die Eltern... die Geschwister und sogar teilweise noch den Anhang.
Die Eltern sind wirklich total liebe Menschen... als wir Abends ankamen... habe ich wohl gezittert vor Aufregung. Ich selbst habe das nicht gemerkt. Ganz ehrlich... klar ich habe immer Angst vor neuen Menschen, aber diesmal hat man das wohl echt gesehen.
Papa Lutz ist eigentlich total humorvoll. Wenn man ihm in die Augen schaut... lächeln diese eigentlich immer. Ich habe selten einen so offenen, tiefgrundauf freundlichen Blick gesehen. Ich mag ihn total gerne!
Lutz's Mama ist sehr lebensfroh und kann verdammt gute Lasagne machen. Ich habe zwei Stück Lasagne verputzt... und mich danach arg zurückhalten müssen um nicht den Rest der Form leerzufuttern. Boah war das lecker!
Die Schwester von Luru (einer von vielen Spitznamen, die Lutz hat [Lucy, Luru, Mehlwurm, Luder Brutz {Bruder Lutz}]) ist klein, total niedlich und supernett. Wir haben so ein Mathebrettspiel mit Lutz gespielt... das total doof war (er mochte es) und als er weg war haben wir zusammen über das dumme Spiel gemeckert. War ja auch doof... er hat nur gewonnen und uns dann auch noch beim Rommé abgezockt. Voll fies, der Mehlwurm!
Ich liebe ihn. Verdammt... so weich war ich noch nie. Normalerweise bin ich cool und zeige meine Gefühle nicht so arg... zumindest meinem Partner nicht. Und bei ihm geht das nicht. Entweder nichts oder alles. Ich denke das Lutz mich zum positiven verändert... das ich mit ihm wachse und gedeihe. Klingt total blöd, aber ich weiß das nicht anders auszudrücken.
Nächstes Jahr zieht er zu mir nach Wiesbaden. Vielleicht sogar früher wenn das alles bei ihm klappt. Ich freue mich schon wie blöde... auch wenn es erst einmal kompliziert werden wird. Aber jetzt genieße ich jede Sekunde, die ich mit ihm verbringen kann.

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? 8.10.2009 - Lutz

Ich kenne Lutz jetzt ungefähr seit ich bei Atelco arbeite. Zwar ein wenig zeitversetzt, aber ja... doch ca. 2 Monate jetzt.

Anfangs war er nur ab und an bei uns in Wiesbaden, zum Aushelfen, da wir Personalmangel haben, aber mittlerweile ist er schon 3 Wochen da.

Ich mochte ihn schon von Anfang an irgendwie gerne. Lutz ist teilweise echt arrogant und affektiert... war es aber niemals zu mir. Aber nicht nur das... sehr humorvoll - kurz ein sehr interessanter Mensch.

Irgendwann war er dann mal wieder in Wiesbaden und ich sagte ihm einfach offen was ich dachte. Ich blickte ihm in seine hellen, blauen Augen und sagte ihm: "Ich habe dich total vermisst Lutz, schön das du heute hier in Wiesbaden bist!"

Sein Blick war leicht verwundert so nach dem Motto "Die verarscht mich!", allerdings auch nicht ablehnend. Am gleichen Tag habe ich ihn dann zum Abschied umarmt, was für mich in dem Moment eine normale Geste war... aber im Bruchteil von einer Sekunde zu dem Gefühl "Festhalten - nicht loslassen" wurde.

Allerdings habe ich mir zu dem Zeitpunkt nichts dabei gedacht... bis dann eine Email von Lutz kam, inder er mir erklärte, dass er nur noch an mich denken kann.

 

Woooow, dachte ich mir. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt noch mit Sascha zusammen. Und ehrlich gesagt kannte ich Lutz bis dahin nur als Arbeitskollegen. Deswegen fing ich an SMS mit ihm zu schreiben und versuchte herauszufinden, wie Lutz denkt und wer er im eigentlichen Sinne ist. Das Ergebnis hat mir mehr als gefallen.

 

Lange Rede kurzer Sinn - ich bin mit Lutz zusammen und dabei sehr glücklich. Dieses Wochenende will Lutz mit mir ins Ausland fahren, an einem Tag. Das ist echt das coolste was jemand mal mit mir unternommen hat (beziehungweise überhaupt vorhatte). Ich bin echt total gespannt, wo es hin geht, wie es da ist... vor allem mit Lutz an meiner Seite. Ich glaube ich bin total verliebt... und das tut so gut!

 

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? 2.10.2009 - Nichts ist für die Ewigkeit

Und wieder ist einiges an Zeit ins Land gegangen. Irgendwie verfliegt die Zeit viel zu schnell. Es ist ja schon Oktober... Wahnsinn!

Im Zeitraffer bin ich zum 15.09.2009 wieder nach Wiesbaden umgezogen, mit Sascha zusammen in eine gemeinsame Wohnung. Aber seitdem ging es nur noch bergab mit uns. Letztendlich habe ich eingesehen, dass wir uns nur gegenseitig runterziehen und kaputt machen... deswegen habe ich mich dann getrennt. Ich konnte einfach nicht mehr ertragen eine weitere Beziehung aufrecht zu erhalten und mich selbst zu verletzen, nur damit der Mann sich sicher und glücklich fühlt. Irgendwann konnte ich einfach keine Zukunft mehr sehen.

Es lag gleichermaßen an mir, wie auch an ihm... es ist eben nichts für die Ewigkeit.

 

Dabei habe ich mir doch immer gewünscht den Mann für die Ewigkeit zu finden.

 

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? 31.8.2009 - Mein Leben geht weiter

Es ist sehr viel passiert, seit ich das letzte Mal etwas in mein Tagebuch geschrieben habe. Wirklich sehr viel.
Ich habe mich von Patrick getrennt, wie schon im vorherigen Eintrag erwähnt. Eigentlich hatte ich das schon länger vor, nur hat mir einfach nach meinem Auszug der Antrieb dafür gefehlt. Ich habe mich zwar wieder mit meinen Kumpels getroffen, aber ohne Annäherungsversuche, einfach so der Freundschaft wegen. Immerhin war ich irgendwie echt einsam.
Ich habe meine Ausbildung erfolgreich beendet und sogar für mein Projekt von der IHK eine Note 1 kassiert. Leider war der schriftliche Part nicht berauschend und ich habe nur so mit „Ach und Krach“ bestanden.
Danach kam die Arbeitssuche... 2 Wochen lang ohne Beschäftigung. Das könnte ein schöner Urlaub sein, wären da nicht die Geldsorgen gewesen.
Patrick bezahlte die Arcor Rechnung nicht, und egal wie sehr ich ihn bat mir das Geld zu geben oder das er es einfach überweist, er ließ mich eiskalt auflaufen. Die Rechnung ist bis heute nicht bezahlt. Allerdings sehe ich nicht ein, dass ich ihm seine Rechnungen bezahle.
Danach habe ich ihn noch einmal besucht. Erst wollte er nur Sex, und als er den nicht bekam, ging er zum Reiner hoch essen und ließ mich hungrig in seiner Wohnung sitzen. Da ist mir dann endgültig der Faden gerissen. Wie kann man einen angeblich „geliebten“ Menschen nur so behandeln? Wieso war ich nur so blöd und bin auf so einen Idioten hereingefallen? Mir fehlen die Worte zu meiner eigenen Dummheit.
Letztendlich habe ich eine Arbeit gefunden, was mich sehr gefreut hat, nur Patrick ließ mich dann merken, dass er gerne faul und arbeitslos ist, ging in den Vergnügungspark, an den See und letztendlich noch in den Campingurlaub. Er rieb mir mit diesen „Gesten“ vor die Nase, dass man auch ohne zu arbeiten, vom Geld der Leute die arbeiten, seinen Spaß hat. Was bin ich wütend, dass ich seine Wochenendtrips und seinen Urlaub von meiner Arbeit finanziere. Ich hasse es!
Nach der Trennung ging es aber Stück um Stück bergauf mit mir. Ich habe zwar nach wie vor absolut kein Geld (und es nervt langsam), aber ich habe eine neue Liebe gefunden. Und ich hätte niemals gedacht, dass ich mich in diesen Mann verlieben würde. Es ist echt... ich kann es immer noch nicht fassen.
Ich habe mich anfangs mit Constantin getroffen, weil ich dachte, dass es vielleicht etwas wird, da wir ja schon in der Realschule mal mehr oder weniger zusammen waren. Allerdings hat er obwohl er angeblich „Interesse“ an mir hatte mit anderen Mädchen rumgeflirtet. Eigentlich wollte ich ihm deswegen eine auszuwischen und traf mich mit einem ehemaligen Klassenkameraden, Sascha, von dem er echt wenig hält und über den er immer noch nach all den Jahren lästert.
Constantins Worte waren „Das machst du nie!“. (Ich hatte mehr oder weniger gemeint, dass ich mich ja mal mit Sascha treffen kann wenn er so wenig Interesse an mir hat.)
Und gerade wegen seinen Worten „Das machst du nie“ tat ich es. Ich traf mich mit ihm und wir gingen im Starbucks etwas trinken. Wir unterhielten uns ein bisschen, Smalltalk eben. Danach schoss ich noch ein Foto von uns beiden (als Beweis) und fuhr nach Hause. Irgendwie fing ich an mir SMS mit Sascha zu schicken und machte mir einen Spaß daraus im detaillierte Dinge zu schreiben, wie „Ich reibe gerade meinen ganzen Körper mit Kokosnuss Body-Butter ein.“. Wenn er dann „Will auch!“ schrieb habe ich mich meist blöd gestellt und so Sachen wie „Du willst auch Kokosnuss Body-Butter?“ geantwortet. Eigentlich echt gemein, weil ich ja genau wusste, dass er mich auch mal einreiben wollte, aber meine Güte... wo bleibt da der Spaß?
Irgendwann trafen wir uns ein zweites Mal auf seiner Betriebsfeier, die im Innenhof seines Ministeriums für Kunst und Wissenschaft (Knechtschaft für Klugscheißerei, Kunstschändung und Wissensschlacht) stattfand. Eigentlich lockten mich die „Gratisgetränke“, aber ich suchte auch teilweise die Gesellschaft, weil es mir an dem Tag einfach dreckig ging. Ich hatte mich gerade von meiner Ausbildungsfirma verabschiedet, allen ein „Lebenwohl“ gewünscht und mich danach einfach total beschissen gefühlt. Als ich dann mit Sascha so auf der Treppe saß und wir uns wieder mal unterhielten, hab ich mich aus einem Impuls heraus an ihn gelehnt. Ich brauchte einfach Nähe, Trost und Wärme. Allerdings saß er total steif da und ich dachte ich hätte einen großen Fehler gemacht. Also ließ ich ganz dezent wieder von ihm ab. Später umarmte ich ihn noch zum Abschied. Erst am Abend dann schrieb er mir per SMS, dass ihn noch nie jemand einfach so herzlich umarmt hat und er nicht damit umgehen konnte, einfach nicht wusste, wie er sich verhalten soll. Eigentlich hat es ihm total gefallen.
Von da ab trafen wir uns regelmäßiger und irgendwann bei ihm daheim küsste er mich dann. Es war sein erster Kuss und ich wusste es nicht und hatte ihn trotzdem geraubt.
Sein allererster Kuss. Ich konnte es einfach nicht fassen. Für mich war es unglaublich und absolut wertvoll einem Mann im Alter von 22 den ersten Kuss zu geben/rauben. Das ich die erste bin, ich kann es teilweise immer noch nicht in Worte fassen was es mir alles bedeutet. Es ist einfach atemraubend und aufregend.
Seit dem 01.08.2009 sind wir fest zusammen. Um ehrlich zu sein hatte ich extreme Bindungsangst nach meinen zwei bisherigen Freunden/Partnern, ich weiß nicht einmal wie ich sie nennen soll. Metin hat mich geschlagen, misshandelt und seelisch total fertig gemacht, Patrick hat mich total ausgenutzt und wie ein Stück Dreck behandelt. Ich wollte absolut keine Beziehung mehr, ich wollte mich nicht einmal verlieben... und dann ist es doch passiert.

Er behandelt mich so gut wie noch niemand in meinem ganzen Leben. Er ist total rücksichtsvoll und einfühlsam. Als ich krank mit Scharlach im Bett lag und dachte ich werde nicht mehr, da war er da. Er hat mir zu essen gebracht, meine Hand gehalten und mich sogar noch geküsst als der Notarzt meinte ich hätte die schlimmste Mandelentzündung, die er je gesehen hat. Danach ist Sascha auch krank geworden. Da war ich allerdings schon gesund, also habe ich ihm Frühstück gebracht und ihn in den Armen gehalten, ihn zum lächeln gebracht, obwohl es ihm so schlecht ging. Auch ich habe ihn geküsst, egal wie krank er war.

Er holt mich jeden Tag von der Arbeit mit dem Auto ab. Obwohl ich ihm schon mehrfach gesagt habe, dass er das nicht soll, weil das Benzin viel zu teuer ist. Auch das ist ihm egal. Als er einmal das Auto von seinen Großeltern nicht bekommen hat, da hat er sich einfach einen Mietwagen geholt. Einfach mal so einen BMW als Mietwagen. Er führt mich ständig zum Essen aus, lädt mich ein, hofiert mich. Ich weiß einfach nicht wie mir geschieht. Ich bin mal gespannt wie es weitergeht... in meinem Leben.

 

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? 29.8.2009 - Traum Nacht vom 28.08.2009

Heute Nacht habe ich mich auf eine Reise in ein Paradies ohne Gleichen gemacht. Eine alte Stadt, sonnig warm, wie ein abgelegenes Dörfchen in Italien, aber in der Größe einer Stadt... luftige Windstöße, salziger Meeresduft umfluteten mich.
Ich war schwimmen, kaufe in fremden Geschäften fremde Lebensmittel, die köstlich schmeckten.
Ich sah Wellen in einem Meer, dass so blau war, dass selbst digitale Farben keinen Vergleich bieten. Es war wie ein warmer Sommernachtstraum aus dem man nie wieder aufwachen möchte.
Ich liebe das Träumen.

 

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? 24.8.2009 - Ja ich lebe noch

Es atmet, ja das tut es. Allerdings habe ich so selten Zeit mal ordentlich etwas zu schreiben. Es könnte einen verrückt machen, wenn man das nicht schon lange wäre.
Um es kurz zu machen, ich habe mich von Patrick getrennt. Und es war richtig. Punkt.
Ich werde wahrscheinlich in Zukunft noch mehr dazu sagen, einfach um meine eigenen Gedanken festzuhalten, allerdings nicht jetzt, weil ich weder Lust noch Muße dazu habe.

Im Grunde genommen habe ich heute eine total neutrale Stimmung. Extra trocken, extra herb. Ich könnte glatt ein Wein sein. Ein Guter, versteht sich.
(Und wohl noch einen im Tee, so wie ich das hier beim nochmal "durchlesen" bemerkt habe!)
Apropas Wein, ich muss endlich mal wieder meinen Onkel besuchen gehen. Wie ich von Wein auf Franky komme? Egal was mir mein Onkel einschenkt, es schmeckt. Er hat wirklich den absolut gleichen "Alkoholgeschmack" wie Nichte Kimi.
Aber ich will ihn nicht zum trinken besuchen, sondern einfach weil ich ihn total vermisse. Es ist Monate her, dass ich ihn gesehen habe. Und ich komme mir echt schäbig vor, weil ich ihn so selten besuche, obwohl ich doch so oft in Wiesbaden bin. Also nehme ich mir vor ihn zu besuchen. Und ich bringe ihm etwas mit. Einen guten Wein oder (und) Schokolade!

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