Urlaub... was bedeutet dieses Wort nocheinmal? Nach einigem Grübeln fiel es mir wieder ein. Das ist die Zeit in der "Mensch" sich auch einmal entspannen darf und vorzugsweise seine Seele im Ausland bei Cocktails und Strand baumeln lässt.
Nichts desto trotz ist nicht einmal sicher ob ich im März meinen Urlaub auch bekomme. Und den habe ich bitter nötig nach dem ganzen Stress bis jetzt. 
So was tue ich den ganzen Tag wenn ich mich nicht gerade mal bei Atelco in Gehäusen zu schaffen mache? Meist besteht mein Tag aus aufräumen, Computer spielen, Geschirr waschen und Wäsche waschen.
Apropos Wäsche waschen, da fällt mir ein, dass ich mich neulich bei einer Plattform angemeldet habe, die anbietet Produkte testen zu lassen, sofern man in ein Profil passt und zu dem Produkt eine Bewertung abgibt, es beschreibt und ausgiebig testet. Man darf das Produkt sogar an Familie und Freunde weiter verschenken.
Bald läuft ein Test für ein Hygienebeiwaschmittel an, das man in die Wäsche gibt. Das soll dafür sorgen, dass Keime und Bakterien abgetötet werden, auch bei niedrigen Temperaturen, weil ja eigentlich erst ab 60°C die meisten Erreger abgetötet werden. Nur leider kann man nicht alles bei 60°C waschen (es sei denn man steht darauf seine Kleidung geschrumpfterweise an seine Kinder weiter zu geben.).
Ich bin mal sehr gespannt, ob ich für den Test ausgewählt werde. Ich meine cool wäre es ja schon, vor allem weil ich es liebe Wäsche zu machen. 
Puh, morgen heisst es wieder arbeiten. Ich hatte heute meinen freien Tag. Eigentlich recht chillig, allerdings habe ich nur faul vor dem Computer herumgehockt und mich danach in die Badewanne gelegt.
Es ist eine Sünde wie ich es genieße zu Baden.
Erst das Ausziehen... ganz langsam, Stück um Stück. Danach teste ich die Wassertemperatur mit der Fußspitze. Meistens ist das Wasser etwas zu heiß und jagt mir eine zarte Gänsehaut über den ganzen Körper bis hinter die Ohren. Ich liebe das. Und dann das langsame Einsteigen in die Badewanne. Gaaanz langsam, damit es nicht zu heiß ist. Der Dampf der einem entgegen schwebt und die Luft ein klein wenig beschwert. Wenn ich es dann geschafft habe genieße ich die Wärme, die meinen Körper umflutet, wie eine Umarmung die mich umschwemmt. Genießerisch schließe ich die Augen und lausche dem Plätschern von einlaufendem Wasser. Wenn es nach mir ginge würde ich den Wasserhahn nicht abdrehen, weil es einfach das Schönste ist diesem Geräusch zu lauschen und die Füße im Wasser unter den heissen Strahl zu schieben. Leider würde erstens die Rechnung danken und zweitens der Vermieter, wenn ich das Bad überflutet hätte.
Also drehe ich schweren Gemüts den Hahn ab. Jetzt mache ich mir das Haar nass. Ich könnte natürlich einfach den Duschkopf dafür nehmen. Aber es gibt noch eine viel schönere Methode: Den Kopf bis zu den Ohren ins Wasser legen. So werden alle Haare nass und zusätzlich schwebt das ganze Haar im Wasser. Es ist wie Seide, die durch die Hände fließt, wenn man sich unter Wasser durchs Haar fährt. Auch das liebe ich.
Jetzt kommt das Beste dabei: Man kann seinen eigenen Herzschlag unter Wasser hören, sobald die Ohren mit Wasser vollgelaufen sind. Und manchmal auch die Nachbarn, aber dann jedes Wort. Das ist irgendwie beruhigend (nicht die Nachbarn!).
Nachdem ich wieder aufgetaucht bin und mir das Wasser aus den Ohren gerubbelt habe, kommt das Shampoo. Das wird erst langsam auf die Hand geträufelt, mit beiden Händen zwischen den Händen zerrieben und bevor es im Haar landet wird er Duft nocheinmal tief inhaliert. Das sogenannte Shampoo-Ritual. 
Ist es dann im Haar gelandet wird alles ordentlich verteilt. Danach massiere ich mir die Kopfhaut. Manchmal denke ich dabei an die tollen Herbal Essences Shampoos, bei dem man angeblich versucht ist zu stöhnen... ich kann das auch ohne besagte Shampoomarke. Wobei ich grundsätzlich alles mal ausprobiere. Heute zum Beispiel habe ich Musik beim Baden gehört. Zum Leidwesen der Nachbarn, aber um 17 Uhr darf das noch keinen stören. Vor allem weil ich Werktags ja fast nie daheim bin.
Auch das Einseifen mit Duschgel ist eine Wohltat am eigenen Leib. Ich habe dafür einen speziellen Badeschwamm, der dafür sorgt, dass jedes Duschgel total schäumt. Das inhalieren nicht vergessen und dann überall damit eingeschäumt. Lecker!
Danach kommt die Gesichtslotion. Nachdem die Reinigunslotion überall verteilt ist muss sie eine Minute einwirken und dann ordentlich abgewaschen werden, damit die Feuchtigkeitsmaske auf die saubere Haut aufgetragen werden kann. Die Maske muss dann weitere 5 Minuten einwirken. Das meiste davon zieht dabei in die Haut ein, die Reste sollte man allerdings abschwaschen, weil selbst eine Pflegemaske unter Umständen ein wenig brennen kann. Das liegt an einem geringen Alkoholanteil gemischt mit Urea. Ich denke allerdings es liegt allein am Alkoholanteil.
Last but not least folgt die Rasur. Was wäre eine gepflegte Frau mit haarigen Beinen und Achseln? Pfui! Deswegen die Achseln und die Beine rasiert, nachdem die Haut vom Wasser minimal aufgeweicht ist. So ist das Risiko eines Schnittes fast bei Null. Die Bikinizone ist da schon eine größere Herausforderung. Immerhin hat diese die meisten "Kurvenbereiche" und die Haut muss zu einer glatten Fläche gezogen werden. Da ist es mir schon einmal passiert, dass ich mich übel an der einen oder anderen Falte geschnitten habe. Undankbare Schmerzen waren die Folge. Allerdings nur kurz, meine "Schnittwundenheilungsrate" ist glücklicherweise überragend.
Tja danach kommt nur noch das Abtrocknen und anziehen. Das ist eher unspektakulär im Vergleich zu dem Rest. 
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? 10.2.2010 - Neid!!!
Aber besonders bei diesem Wetter wär das so geil!!! (und jetzt sag ja nicht "ich weis") :D
hdl knuddel bussi knutsch *umarm*