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Posted on 13.9.2006 at 17:04

Mastermind hinter 100 Dollar Laptop geht IT-Giganten gerne auf die Nerven

Das Notebook soll die Verwendung von Linux am Desktop enorm steigern – Negroponte hält Windows für zu “fett”
Der 100 Dollar Laptop wird Linux stärken,  betonte  Nicholas Negroponte, Leiter des ” One Laptop per Child”- Projekts: “Einer der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese ähnliche Werte wie bei Servern erreicht”.
Negroponte betonte vor Linux Entwicklern auf dem Red Hat annual User Summit, dass man ein extrem schlankes Betriebssystem benötigen werde. “Wir brauchen Ihre Unterstützung, damit es nicht übergewichtig und schwierig zu verwenden ist, wie all die anderen Betriebssysteme”.
Windows zu fett
“Ungefähr 25 Prozent der Kosten eines Windows Laptops werden nur dafür aufgewendet, um Windows XP zu unterstützen. Das ist wie bei einer Person, die so fett geworden ist, dass sie die meisten ihrer Muskeln dafür einsetzen muss, um ihr Fett zu bewegen”, drückt es Negroponte, der ähnliche Kritik aber auch schon an Linux-System geäussert hat, drastisch aus.
Auf die Nervengehen
Auch bei seiner Kritik (Der WebStandard berichtete)an einigen großen Playern im IT-Business bleibt Negroponte: “AMD ist unser Partner, dass hat zur Folge, dass Intel mir das Leben schwer macht. Bill Gates ist auch nicht erfreut, aber wenn ich Microsoft und Intel auf die Nerven gehe, gehe ich davon aus, dass irgendetwas richtig mache”.

 

VariCAD 2005 für Linux in Version 3.00

Neben vielen Verbesserungen bringt die neue Version von VariCAD für Linux verringerte Abhängigkeiten von spezifischen Systemdateien, wodurch die Software auf mehr Linux-Distributionen lauffähig sein soll.
Version 3.00 ist die aktuelle Version von VariCAD, die nach Angaben des Herstellers signifikante Neuerungen bringt. VariCAD ist ein zwei- und dreidimensionales mechanisches CAD-System.
Andere Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion sind beispielsweise in der STEP-Schnittstelle zu finden, die nun die Ein- und Ausgabe von dreidimensionalen Objekten möglich macht. Aus der dreidimensionalen Darstellung können nun Bitmaps in hoher Auflösung erzeugt werden. Einige benutzerdefinierte Standardeinstellungen wurden hinzugefügt. Auch das Öffnen von Dateien, das Dimensionieren und die Bedienoberfläche allgemein wurden verbessert.
Von dieser proprietären Anwendung ist eine kostenlose Demoversion nach einer Registrierung erhältlich. Sie soll 30 Tage lang wie die Vollversion funktionieren und so Gelegenheit zum Ausprobieren geben. Für Linux stehen Debian-Pakete (ab Debian 3.1) und RPM-Pakete, die unter Red Hat Enterprise Linux 3 und 4, Fedora Core 4 und 5, SUSE Linux 9.3, 10.0 und 10.1 sowie Mandriva Linux 10.1 LE2005 und 2006 getestet wurden, bereit.

 

Red Hat: »Wir bringen eine ganze Industrie vorwärts«

Der Geschäftsführer von Red Hat, Matthew Szulik, hat sich in einem Interview mit TechNewsWorld sehr zufrieden über seine Unternehmenspolitik geäußert.
Nach einigen bereits bekannten Fakten zur JBoss-Übernahme und zur Einstellung des eigenen Anwendungsservers äußert sich der Manager zu Red Hats Geschäftsmodell und der dahinter stehenden Philosophie.
Zunächst stellt er klar, dass Red Hat keine Produkte verkauft, sondern Dienstleistungen. Der Preis für Red Hat Enterprise Linux und andere Software aus dem Hause Red Hat ist kein Verkaufspreis, sondern das Abonnement der Update- und Support-Dienste, das jährlich erneuert werden muss. Für viele Kunden, so Szulik, sei das eine sehr gute Lösung, mit der sie sehr zufrieden sind, weil es ihren Erwartungen entspricht und sie einen sehr guten Gegenwert dafür erhalten.
Die Freiheit der Wahl ist Szulik aber sehr wichtig. Wer ein Linux-System von Red Hat ohne Supportkosten einsetzen will, sollte zu Fedora Core greifen, schlägt er vor.
Die auf den ersten Blick unvereinbar scheinenden Ziele einer börsennotierten Firma und die offenen Prinzipien, nach denen Red Hat handelt, sind für Szulik kein Problem. Das Ziel von Red Hat sei es, mit seinen Aktionen eine ganze Industrie vorwärtszubringen. Dafür sei Transparenz gefordert. Dies bedeutet für ihn, keine Zweifel an der technischen Ausrichtung und sonstigen Aspekten aufkommen zu lassen. Red Hat habe außergewöhnliche Leute eingestellt, um den Kunden außergewöhnliche Dienste zu bieten, und mit diesen Leuten sei ein Umschwenken auf weniger Offenheit nicht zu machen.
Auch in anderen Punkten steht Red Hat in exaktem Gegensatz zu traditionelleren Unternehmen, beispielsweise in der Patentfrage. Für Szulik hat Red Hat diese historischen Annahmen in Frage gestellt, wurde dafür mit viel Skepsis bedacht, doch beginnt sich allmählich durchzusetzen. »Wenn wir unseren Kurs weiter verfolgen, werden wir für die nächsten 50 bis 100 Jahre erfolgreich sein.«

 

AIM-Entwicklerwerkzeuge jetzt auch für Linux und MacOS X

Kostenloses SDK zur Programmierung eigener Clients - AOL hat das Software Development Kit (SDK) für das Instant-Messaging-Netzwerk AIM jetzt auch in einer Version für Linux, MacOS X und Windows Mobile veröffentlicht. Damit sollen sich eigene Clients programmieren lassen, die Windows-Variante hatte AOL im März 2006 vorgestellt. Weiterhin bestimmt AOL jedoch klar, wofür man das SDK einsetzen darf.
Mit dem SDK lassen sich sowohl eigene Clients für das AIM-Netzwerk entwickeln als auch Plug-Ins für den im letzten Jahr vorgestellten AOL Instant Messenger Triton. Hatte AOL das kostenlose SDK für Windows bereits im März 2006 veröffentlicht, steht nun eine aktualisierte Variante bereit, die auch unter Linux, MacOS X sowie Windows Mobile 5 funktioniert.
Darüber hinaus unterstützt das SDK nun lokale Dienste, mit denen sich beispielsweise Karten erstellen lassen, auf denen die Wohnorte aller Kontakte markiert sind. Entwicklern stellt AOL außerdem Quellcode-Beispiele für AIM-Bots zur Verfügung. Das SDK unterstützt unter Linux, MacOS X und Windows nun außerdem Java, wobei sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befinden soll. Unter MacOS X lässt sich laut AOL zudem Objective-C nutzen, während Entwickler unter Windows weiterhin auf alle .Net-Sprachen zurückgreifen können. Für Linux und MacOS X empfiehlt der Anbieter die Sprachen C und C++.
An den Vorgaben, um das SDK zu verwenden, hat AOL hingegen nichts geändert: So dürfen auch mit der neuen Version erstellte Clients keine anderen Instant-Messaging-Protokolle unterstützen. Außerdem können Clients nur mit dem US-basierten Dienst genutzt werden und man braucht einen kostenlosen Lizenzschlüssel, bevor man die selbstentwickelten Applikationen verteilen darf. Um diesen zu erhalten, muss man AOL den Namen und die Webseite des eigenen Projektes mitteilen.
Das SDK umfasst APIs und Dokumentationen und lässt sich ab sofort unter developer.aol.com herunterladen. Voraussetzung für den Download ist allerdings, dass Entwickler bei AIM angemeldet sind.

 

Oracle bietet Linux-Stacks

Um Kunden den Einsatz seiner Datenbanken unter dem freien Betriebssystem zu erleichtern, hat Oracle im Rahmen des neuen Validated Configurations-Programms komplette Linux-Stacks zusammengeschneidert.
Die vorgefertigten, zertifizierten Konfigurationen aus Hardware, Software, Speicher- und Netzwerk-Komponenten sollen Unternehmen einen großen Teil des Konfigurations- und Testaufwands abnehmen, der beim Einsatz des Open-Source-Systems anfällt.
Neben der Gewährleistung, dass die gewählte Kombination aus Hard- und Software nicht nur funktioniert, sondern auch auf Leistung und Stabilität optimiert ist, bekommen Kunden einen Ansprechpartner, an den sie sich für Fragen und Support wenden können.
Für die Entwicklung der Stacks hat Oracle eine Reihe von Hard- und Software-Herstellern als Partner ins Boot geholt. Die Hardware-Seite ist mit Branchengrößen wie IBM, Dell, Hewlett Packard, EMC, Sun, Network Appliance und den Chip-Herstellern Intel und AMD vertreten.
Auf der Betriebssystemseite finden sich Red Hat und Novell. Auch die bekannten Hersteller von Host Bus Adapter-Karten QLogic und Emulex arbeiten mit Oracle zusammen. Damit die Stacks nicht hinter aktuellen Marktentwicklungen zurückbleiben, will der Datenbank-Hersteller neue Hard- und Software, sobald sie erscheint, in das Programm aufnehmen und testen.
Bei den Oracle Validated Configurations handelt es sich um frei zugängliche, so genannte best practice-Dokumentationen, die als PDF oder HTML-Datei zum Download zur Verfügung stehen.
Die angebotenen Stacks bestehen stets aus einer Server-Hardware und einem Red-Hat- oder Suse-Linux in Kombination mit Oracles 10g-Datenbank-Flaggschiff. Wer auf professionelle Unterstützung zurückgreifen will, muss für die eingesetzen Komponenten entsprechende kostenpflichtige Lizenzen erwerben.

 

Google Earth: Die Welt in hoher Auflösung - auch für Linux

Beta 4 führt texturierte Gebäude und neues Interface ein - Google hat seine Landkartensoftware Google Earth in der Version 4 veröffentlicht, wie üblich mit dem Zusatz Beta. Neben deutlich höher aufgelöstem Kartenmaterial - Google spricht von Sub-Meter-Bildern in hoher Auflösung - liegt nun auch eine Version für Linux vor. Von dem neuen Kartenmaterial soll auch Google Maps profitieren.
In der neuen Version sollen ungefähr viermal mehr Daten vorhanden sein als in der Vorversion. Für ungefähr 20 Prozent der Landmasse soll nun hochaufgelöstes Satellitenmaterial zur Verfügung stehen. Zur Auflösung wurde hingegen eine interessante Angabe gemacht: Seit Beginn hatte Google Earth eine Auflösung von mindestens 15 Metern pro Pixel. Nun soll diese auf 70 cm pro Pixel gestiegen sein. Für manche Länder sollen es bis zu 10 cm pro Pixel sein. Welche Gebiete dies sind, teilte Google allerdings nicht mit.
Auch Google Maps wurden neue Funktionen spendiert. Mit Geocoding ist es möglich, über das Maps-API aus einer Adresse Koordinateninformationen zu generieren. Zudem lassen sich geografische Informationen nun mit Google Maps auf externen Webseiten verbinden. Zudem unterstützt Google Maps nun auch die bislang nur in Google Earth genutzte “Keyhole Markup Language”
Google Earth steht nun nicht mehr in drei, sondern in vier Ausbaustufen bereit. Während die Basisvariante für den persönlichen Gebrauch gratis als Download verteilt wird, kostet die Plus-Version jährlich 20,- US-Dollar und bietet zusätzlich eine Anbindung an GPS-Geräte, die nun verbessert worden sein soll.
Neu ist ‘Google Earth Enterprise’, das eigentlich aus den Produkten Google Earth Fusion, Google Earth Server und Google Earth EC besteht. Beispielsweise lassen sich mit Fusion Rasterdaten (Bilder), GIS-Daten sowie Daten, die in traditionellen Datenbanken gespeichert wurden, integrieren. Der Server kann für ein Overlay genutzt werden, wobei die eigenen Unternehmensdaten die ASP-Basiskarte ergänzen, die von Google gehostet und geliefert wird. Alternativ kann er auch als eigenständiger Server arbeiten, der den gesamten Datenbestand lokal hostet.
Das Produkt Google Earth EC bietet neben den Funktionen von Google Earth Pro die Möglichkeit, Verbindungen zu mehreren Servern sowie zu unternehmenseigenen Suchmaschinen-Servern aufzubauen. Als Teil der Unternehmenslösung Google Earth Enterprise kann Google Earth EC in geschlossenen Netzwerken arbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Preise für die Unternehmenslösungen gibt es nur auf Anfrage.
Als Voraussetzung für die Linux-Version gibt Google mindestens Ubuntu 5,10, Suse 10, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1 oder Red Hat 9 an. Außerdem sollte mindestens ein Pentium 3 mit 500 MHz, besser jedoch ein Pentium mit 2,4 GHz oder Athlon XP 2400+ im Rechner stecken. Eine 3D-fähige Grafikkarte mit 32 MByte eigenem Speicher sieht Google als ideal an.
Der Download der Linu


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